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Schematherapie

kontextuell - prozessbasiert - interpersonal
Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Roediger, Eckhard ; Valente, Matias
Verfasser*innenangabe: Eckhard Roediger, Matias Valente
Jahr: 2025
Verlag: Stuttgart, Schattauer
Mediengruppe: Buch
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Inhalt

Alles andere als Schema F.
 
Anwendungsbezogen: Beispiele aus der Praxis mit genauen Anleitungen
Einzigartig: Systematische Erläuterung der schematherapeutischen Grundlagen
Lösungsorientiert: Detaillierte Empfehlungen für den Umgang mit schwierigen Therapiesituationen insb. zur empathischen Konfrontation
 
Das Standardwerk zur Schematherapie besticht durch eine detaillierte, praxisnahe Schilderung aller Techniken sowie eine anschauliche Erklärung der zugrunde liegenden Konzepte. Die komplett überarbeitete 4. Auflage bleibt diesem Ansatz treu – mit folgenden wichtigen Ergänzungen und Aktualisierungen:
 
Darstellung der neurobiologischen Grundlagen des Schematherapiekonzeptes
Aktualisierter Überblick über die Modelle mit Bezug zum DSM-5 bzw. ICD-11
Engere Verknüpfung der Schematherapie mit der Verhaltensanalyse (SORK)
Vereinfachte, systematisierte Darstellung der erlebnisaktivierenden Techniken
Nutzung kontextueller (ACT-)Prozesse zum Aufbau des Erwachsenenmodus
Spezifische Hinweise für spezielle Settings (online, Paare, Traumatisierte)
 
Mit diesem Buch bleiben keine Fragen offen!
 
Inhalt
 
Einleitung 17
Die Einordnung der Schematherapie in die psychotherapeutische Landschaft 17
Schematherapie als integrative Methode 19
Der Beitrag der Schematherapie zu einer Prozessbasierten Therapie 20
Beziehungsgestaltung in der Schematherapie 21
1 Theoretische Grundlagen 23
Einführung 23
1.1 Stimulus 26
1.2 Organismus 28
1.2.1 Das Persönlichkeitskonstrukt 29
1.2.2 Die Rolle der frühen Beziehungserfahrungen 31
1.2.3 Gedächtnissysteme und Informationsspeicherung 34
1.2.4 Die Bedeutung der sprachlichen Verarbeitung 36
1.2.5 Predictive Coding 37
1.2.6 Das Netzwerkmodell 40
1.2.7 Das Attraktorenmodell und die Konsistenztheorie von Klaus Grawe 43
1.2.8 Das Schemakonstrukt 50
1.2.9 Der kontextuelle Charakter von Schemata 52
1.3 Das Reaktionsdreieck 54
1.3.1 Das emotionale Toleranzfenster 55
1.3.2 Zur Neurobiologie von Achtsamkeit und Meditation 57
1.3.3 Basisemotionen 58
1.3.4 Selbstreflexive Emotionen 61
1.3.5 Außengerichtete Emotionen 65
1.3.6 Emotionale Grundbedürfnisse 67
1.3.7 Grundbedürfnisse, komplexe Bedürfnisse und Emotionen im Überblick 72
1.3.8 Kognitive Prozesse 73
1.3.9 Behaviorale Prozesse 76
1.3.10 Selbstregulation durch Selbstreflexion und Selbstinstruktion 79
1.3.11 Wie tief gehen Verhaltensveränderungsprozesse? 83
1.3.12 Biologisch angelegte Reaktionstendenzen 85
1.3.13 Das Reaktionsdreieck im interpersonalen Geschehen:
ein dimensionales Verständnis 87
1.4 Die interpersonale Perspektive als Kontingenz-Variable 88
1.4.1 Das »Still face-Experiment« von Edward Tronick 89
1.4.2 Die Biologie frühkindlicher Erfahrungen 90
1.4.3 Die Polyvagal-Theorie 92
1.4.4 Mentalisierung und Selbstentwicklung 94
1.4.5 Das soziale Gehirn 97
1.5 Zusammenfassung 100
2 Psychotherapie im Wandel – Die »3. Welle der Verhaltenstherapie« 103
2.1 Historischer Hintergrund 103
2.2 Von der Symptombehebung zur Gesundheitsförderung 104
2.3 Vom Syndrom zur Dimension 105
2.4 Achtsamkeit und Akzeptanz: Eine Frage der Haltung? 111
2.5 Prozessorientiertes Vorgehen in der Psychotherapie 115
2.5.1 Der funktionale Kontextualismus 116
2.5.2 Die Bezugsrahmentheorie (Relational Frame Theory) 117
2.5.3 Die Rolle unserer Lebensgeschichte im ACT-Therapierational 121
2.5.4 Die sechs Prozessdimensionen im Überblick 122
2.5.5 Akzeptanz- und Commitment-Therapie in der Schematherapie:
Fertigkeiten des Erwachsenenmodus 126
2.6 Auf dem Weg zur allgemeinen integrativen Psychotherapie:
prozessbasierter Ansatz 128
2.6.1 Das Erweiterte Evolutionäre Meta-Modell von Prozessen 129
2.6.2 Ideografische statt nomothetische Diagnostik: Die individuellen
Störungsprozesse 132
2.6.3 Veränderungsprozesse: Evidenzbasierte Interventionen und
Mediatoren von Veränderung 134
2.6.4 Veränderungsprozesse und Erwachsenenmodus 135
2.6.5 Prozessbasierte Beziehungsgestaltung 138
2.7 Zusammenfassung 139
3 Modelle in der Schematherapie 141
3.1 Historischer Hintergrund und Einleitung 141
3.1.1 Das Schemamodell 141
3.1.2 Die Einführung des Modusmodells 142
3.1.3 Die »wissenschaftliche Ära« und das taxonomische Modusmodell 142
3.2 Das ursprüngliche Schemamodell von Jeffrey Young 143
3.2.1 Schemabewältigung 146
3.2.2 Schemabewältigungsstile 152
3.2.3 Schemata als Erweiterung der kognitiven Therapie 152
3.3 Das Modusmodell als Taxonomie 153
3.3.1 Die Kindmodi 155
3.3.2 Die maladaptiven Bewältigungsmodi 156
3.3.3 Die dysfunktionalen Elternmodi (»innere Bewerter oder Kritiker«) 160
3.3.4 Der Modus des gesunden Erwachsenen 163
3.4 Der Zusammenhang zwischen Schema- und Modusmodell 163
3.4.1 Das Schemamodell 164
3.4.2 Das Modusmodell 165
3.4.3 Der Zusammenhang von Schemata, Schemabewältigung und
nach außen gezeigtem Bewältigungsmodus 166
3.4.4 Gleiche Erscheinung, unterschiedliche Schemata 166
3.5 Neue Entwicklungen in der Schematherapie 167
3.5.1 Neue frühe maladaptive Schemata 167
3.5.2 Adaptive Schemata 167
3.5.3 Unsere Kritik an dem taxonomischen Modusmodell 168
3.6 Auf dem Weg zu einer Prozessbasierten Schematherapie 170
3.6.1 Ein kontextueller Umgang mit Schemata 171
3.6.2 Ein kontextueller Umgang mit Modi 173
3.7 Unser Konzept des Erwachsenenmodus 179
3.7.1 Die Aufgaben des Erwachsenenmodus in drei Schritten 181
3.7.2 Der Erwachsenenmodus in der
schematherapeutischen Fallkonzeption 184
3.8 Das dimensionale Modusmodell 185
3.8.1 Die drei Dimensionen des Modusmodells 185
3.8.2 Die drei prototypischen Modusdynamiken 190
3.8.3 Von den Modusdynamiken zur dimensionalen Fallkonzeption
mit der Modus-Landkarte 195
3.8.4 Die Integration des taxonomischen und des
dimensionalen Modusmodells 203
4 Therapieplanung und Therapieprozess 205
4.1 Therapieziele205
4.2 Die Therapiephasen im Überblick 209
4.2.1 Phase 1: Diagnostik, Stabilisierung und Beziehungsaufbau 211
4.2.2 Phase 2: Erlebnisaktivierung, Neubewertung und
Ressourcenaktivierung 215
4.2.3 Phase 3: Problembewältigung und Selbstregulation im Alltag fördern 217
4.2.4 Phase 4: Verselbstständigung, Ablösung und Beendigung 219
4.3 Diagnostik 221
4.3.1 Anamneseerhebung 221
4.3.2 Diagnostische Imagination 225
4.3.3 Modusdiagnostik auf mehreren Stühlen 227
4.3.4 Fragebögen 227
4.4 Fallkonzeptionen 237
4.4.1 Fragebogenbasierte Fallkonzeption mit Fokus auf Schemata 237
4.4.2 Prozessbasierte Fallkonzeption mit Fokus auf Modi 239
4.4.3 Verschiedene Fallkonzeptionen – Szenisches Verstehen 242
4.4.4 Schematherapeutische Verhaltensanalyse 245
4.4.5 Deskriptiv-taxonomische Modusskizze 250
4.4.6 Dimensionale Modus-Landkarte 252
4.5 Emotionsaktivierende Techniken 256
4.5.1 Grundlagen imaginativen Arbeitens 257
4.5.2 Stühle-Dialoge 260
4.6 Verhaltensaktivierung 260
4.6.1 Schema-Modus-Memo 262
4.6.2 BEATE-Schritte 264
4.6.3 Selbstregulation fördern durch innere Dialoge 271
4.6.4 Die Bedeutung von Verhaltensexperimenten für die
Schemamodifikation 274
4.6.5 Verhaltensaktivierende Hausaufgaben 276
4.6.6 Verschiedene Schematagebücher 278
4.6.7 Weitere Übungen zur Verhaltensänderung 285
4.6.8 Impact-Techniken 288
4.6.9 Übergang von der Veränderungs- zur Akzeptanzphase 290
4.7 Gestaltung der einzelnen Therapiesitzungen 291
5 Das Beziehungsfeld und Techniken der Beziehungsgestaltung 294
5.1 Die vier Positionen im therapeutischen Feld 296
5.2 Die Positionen im Detail 298
5.2.1 Die konfrontierende, schemaaktivierende Position 298
5.2.2 Die imaginative, schemaaktivierte Position 300
5.2.3 Die unterstützende, wahrnehmende Position 302
5.2.4 Die klärende, kontextuelle Beobachterposition und Reflexionsebene 303
5.3 Die Bewegung zwischen den Positionen 304
5.4 Techniken der Beziehungsgestaltung und der
Steuerung des Therapieprozesses 307
5.4.1 Konfrontierende, schemaaktivierende Interventionen 308
5.4.2 Erlebnisvertiefende Interventionen 309
5.4.3 Bindungs- und akzeptanzfördernde, unterstützende Interventionen 312
5.4.4 Interventionen, die den Bezug zum Hier-und-Jetzt stärken 316
5.4.5 Stabilisierungstechniken in der Übersicht, Meditation 319
5.4.6 Reflexionsfördernde und kontextschaffende Interventionen 322
5.4.7 Ressourcenaktivierende Interventionen 324
5.4.8 Verhaltensvorbereitende Interventionen 327
5.5 Die Positionen im Therapieprozess 329
5.5.1 Die internalisierenden Menschen 329
5.5.2 Die externalisierenden Menschen 330
5.6 Motivationale Klärung 331
5.7 Unsere eigenen Schemata 333
5.8 Fallen in der Beziehungsgestaltung (Circe und Odysseus) 334
6 Die komplexen Interventionen 338
6.1 Imagery Rescripting (ImRs) 338
6.1.1 Vorbereitung von Imaginationen 338
6.1.2 Diagnostische Imagination 341
6.1.3 Wiedererleben und Exposition 345
6.1.4 Imaginative Überschreibung (Rescripting) 355
6.1.5 Umgang mit Schwierigkeiten bei der Überschreibung 376
6.1.6 Imaginationsübungen mit Traumatisierten 383
6.2 Andere Imaginationsübungen 393
6.2.1 Kurze imaginative Vertiefung 393
6.2.2 Imagination »Sicherer Ort« 395
6.2.3 Imagination »Kind auf der Straße« 396
6.2.4 Imagination »Best Day« 397
6.2.5 Imagination »Honeymoon« 397
6.2.6 Imagination »Ermächtigung« 398
6.2.7 Imagination »Galerie« bzw. »Museum der Ressourcen« 399
6.2.8 Imaginatives Probehandeln 400
6.2.9 Imagination eines Verlustes 402
6.2.10 Imagination »80.¿Geburtstag« 404
6.3 Stühle-Dialoge mit internalisierenden Menschen 405
6.3.1 Befragung eines Bewältigungsmodus bzw. Symptoms 407
6.3.2 Umgehen des Bewältigungsmodus – Bewerterstimmen erkennen
und heraussetzen 410
6.3.3 Dialog zwischen Bewerter und Kindmodi 413
6.3.4 Perspektivwechsel und Ressourcenaktivierung 416
6.3.5 Einüben funktionalen Verhaltens 427
6.4 Stühle-Dialoge bei externalisierenden Menschen 428
6.4.1 Unterbrechen der Interaktion 429
6.4.2 Empathieübung 433
6.4.3 Die verletzbare Seite unterstützen 434
6.4.4 Einüben einer funktionalen Kommunikation 436
6.5 Andere Stühle-Dialoge 438
6.5.1 Zwei-Stühle-Dialog als Rollenmodell 438
6.5.2 Historisches Rollenspiel 443
6.5.3 Rollenspiele mit Realsituationen 444
6.5.4 Imaginative Rollenspiele zum konstruktiven Umgang mit Ärger 445
6.5.5 Imaginatives Rollenspiel zum Umgang mit Trauer 447
6.5.6 Umgang mit emotionaler Vermeidung – Arbeit im Resonanzraum 449
7 Strategien für schwierige Therapiesituationen 454
7.1 Die Freundlich-Abhängigen 454
7.1.1 Ablösungsphase und Therapiebeendigung bei abhängigen Menschen 454
7.1.2 Umgang mit Unterordnenden oder Verliebten 460
7.2 Die Distanziert-Zurückgezogenen 464
7.3 Essstörungen, Somatisierung oder komorbide somatische Erkrankungen 470
7.4 Die Suizidalen und Selbstschädigenden 474
7.4.1 Suizidalität 474
7.4.2 Selbstschädigendes Verhalten 478
7.5 Die komplex Traumatisierten 482
7.5.1 Die Beziehungsgestaltung 482
7.5.2 Spezielle Aspekte zur Traumaexposition 485
7.5.3 Integrationsphase 487
7.5.4 Dissoziative Identitätsstörung (DIS) 490
7.6 Die Selbstberuhiger 495
7.7 Die Passiv-Aggressiven 500
7.7.1 Versteckter Ärger auf uns 501
7.7.2 Blockaden durch andere Motive 503
7.8 Die offen Anklagend-Aggressiven 509
7.8.1 Ärger auf Dritte 509
7.8.2 Umgang mit Ärger auf die Therapeutinnen bzw. Therapeuten 510
7.8.3 Umgang mit berechtigter Kritik 515
7.9 Die Narzisstisch-Überheblichen 517
7.9.1 Differenziertes Störungsverständnis 517
7.9.2 Spezielle Interventionen 520
7.9.3 Verdeckter, vulnerabler Narzissmus 524
7.9.4 Umgang mit primären Narzissten 524
8 Spezielle Aspekte 527
8.1 Empirische Absicherung und Stand der Forschung 527
8.2 Online arbeiten 532
8.3 Einbeziehung der Partnerperson 534
8.3.1 Warum die Partnerperson einbeziehen? 534
8.3.2 Schritte der Einbeziehung 536
8.3.3 Elemente einer interpersonalen Perspektive 538
8.3.4 Verbindende Gespräche (connection dialogue) 544
8.3.5 Weitere Aspekte 547
8.4 Moduszirkel in der therapeutischen Beziehung 548
8.4.1 Das Moduszirkel-Memo in der Therapiebeziehung 549
8.4.2 Imaginative Selbsterfahrung 550
8.4.3 Der Umgang mit dysfunktionalen Moduszirkeln 550
8.4.4 Videobasierte Supervision 553
8.4.5 Anregungen zur Selbstfürsorge 554
8.5 Fortbildungsmöglichkeiten 558
Literatur 561
Sachverzeichnis 583

Details

Verfasser*in: Suche nach Verfasser*in Roediger, Eckhard ; Valente, Matias
Verfasser*innenangabe: Eckhard Roediger, Matias Valente
Jahr: 2025
Verlag: Stuttgart, Schattauer
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Systematik: Suche nach dieser Systematik PI.HPV
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ISBN: 978-3-608-40189-9
2. ISBN: 3-608-40189-X
Beschreibung: 4., [überarbeitete und erweiterte] Auflage, 598 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Schlagwörter: Persönlichkeitsentwicklung, Persönlichkeitsstörung, Schematherapie, Personality Disorder, Persönlichkeit / Entwicklung, Persönlichkeitsbildung, Persönlichkeitsentfaltung <Psychologie>
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Sprache: Deutsch
Früherer Titel: Schematherapie : Grundlagen, Modell und Praxis
Fußnote: Enthält Literaturverzeichnis: Seite 561-582
Mediengruppe: Buch